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Samstag, 14. Januar 2017

Rezension: Waterfall von Lauren Kate



Titel: Waterfall
Autor: Lauren Kate
Verlag: cbt
Reihe: Teardrop-Dilogie #2
Seiten: 444
Erscheinungstermin: 24.August 2015
(Quelle: Amazon)

Dank Eurekas Tränen hat sich der verlorene Kontinent Atlantis

aus der Versenkung erhoben – und mit ihm sein durch und durch böser Herrscher, König Atlas. Jetzt ist Eureka die Einzige, die die Welt vor Tod und Zerstörung retten kann. Zusammen mit dem mysteriösen Ander macht sie sich auf eine atemberaubende Reise, um Solon zu finden – jenen rätselhaften, verschollenen Saathüter, der alle Antworten auf ihre Fragen kennt. Da kommt Eureka hinter ein Geheimnis, das sie vor eine folgenschwere Entscheidung stellt: Ist sie bereit, für den Sieg über Atlas alles aufzugeben – auch die Liebe?
(Quelle: random-house)




Das Buch begann, da, wo Teardrop endete. Eureka hat geweint, die Welt geht buchstäblich unter. Ich persönlich mag solche direkten Einsätze und fand den Anschluss sehr gelungen.

Während in Teardrop noch eher die Urban-Fantasy- bis gar Contemporary-Richtung eingeschlagen wird, konzentriert sich Lauren Kate in diesem Buch eher auf das Genre Dystopien/dystopische Fantasy, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. 
Die Charakter waren wieder mal großartig, obwohl, meiner Meinung nach Brooks/Atlas öfter auftreten sollte, doch ich verstehe, dass dies, wegen des Geschichtsverlaufs nicht möglich war.
Desweiteren war der Schreibstil, wie im ersten Band, ebenso gut bis hervorragend.
Kommen wir nun zum Negativen. Mich hat es sehr gestört, dass Lauren Kate so viele unnötige Tode entstehen lassen hat. Der harmlose erste Teil wird durch blutige Zurschaustellung der Gewalt bei Depressiven komplett im zweiten Teil ausgetauscht. Einerseits möchte ich die Richtung, doch es war mir ein wenig zu viel Tot.
Das Buch hat sich an einigen Stellen sehr lang gezogen. Die Kapitel, die in der Höhle Solons gespielt haben waren teils aussagelos, teils komplett langweilig. Ich musste mich an manchen Stellen sehr durchquälen, was dann aber auch nur durch die blutigen Szenen angeregt wurde, anscheinend hatte der viele Tod doch ein Effekt.
Was mich dann doch noch mal positiv gestimmt hat, war der Schluss. Ich fand die Szenen in Atlantis extrem spannend und das Ende, die Rettung der Welt, worauf das ganze Buch hingearbeitet hat, war so friedvoll und wunderschön beschrieben.
Alles in allem ein guter zweiter Teil und Abschluss dieser Dilogie. Ich freue mich schon darauf, die Engelstrilogie von Lauren Kate zu lesen.



4/5 ⭐


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