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Samstag, 27. Mai 2017

Rezension: »Girls in the moon« von Janet McNally


Titel: Girls in the moon
Autor: Janet McNally
Verlag: cbt
Seiten: 416
Erscheinungstermin: 25.April 2017
Einband: Gebunden
Preis: 16.99€
(Quelle: amazon.com)

New York, die aufregendste Stadt der Welt! Phoebe, Tochter zweier Rocklegenden, besucht ihre Schwester Luna, die kurz davor ist, mit ihrer Band The Moons so richtig
durchzustarten. Doch Phoebe möchte Luna nicht nur beim Berühmtwerden zusehen. Sie möchte, dass sich ihre Mutter und ihre Schwester versöhnen, sie möchte ihren Vater finden und Schluss machen mit allen Geheimnissen und Halbwahrheiten, die die Familie zerstört haben. Und sie möchte diesen Jungen kennenlernen, mit dem sie sich seit Monaten heimlich schreibt: Archer.
(Quelle: randomhouse.de)


 Das Buch beginnt mit dem letzten Tag vor der Abreise nach New York. Man bekommt einen schnellen Einblick in die Ausgangssituation, aus der Phoebe gewissermaßen entfliehen möchte: Mutter, die ein Problem mit dem Studiumsabbruch ihrer Tochter Luna hat und Freundin, die immer noch sauer auf Phoebe ist, da ihr jahrelanger Schwarm Phoebe anstatt ihr geküsst hat. 
In New York geht das Abenteuer dann los. Phoebe kennt ihren Internetfreund Archer kennen, der gleichzeitig auch Bassist in Luna and The Moons, der Band ihrer Schwester Luna, ist und sie möchte unbedingt ihren Vater wiedersehen, der sich schon zwei Jahre nicht mehr gemeldet hat...
Man folgt im Verlaufe der Geschichte zwei Handlungssträngen, den Hauptstrang der Phoebes Abenteuer in New York verfolgt und dem Nebenstrang der von 1992-1999 die Geschichte ihrer Mutter erzählt, wie sie weltberühmt wurde, dann jedoch aufhören wollte, da sie schwanger wurde. 
Während der Nebenstrang nur wenig Interessantes zu bieten hatte und ich mich für ihn auch nicht so interessiert habe, gefiel mir der Hauptstrang erstaunlich gut. 
Die Charaktere haben mir allesamt gut gefallen (vor allem Phoebe und Archer) und die Geschichte war ziemlich geschickt mit der Vergangenheit verstrickt. Man sieht, wie die selben Fehler begangen werde, die selben Glücksmomente erlebt werden, und und und...
Ich hätte mir jedoch ein wenig mehr von New York gewünscht. Ich finde, das Potenzial, das die Stadt an interessanten Orten bietet, wurde hier nicht vollends ausgeschöpft.

Alles in allem hat mir die Geschichte überraschend gut gefallen. Ich bin zwar gerade auf einem Fantasy-Trip, doch so eine kleine süße, aber auch mal tiefgehende Contemporary-Geschichte war gar nicht so verkehrt gewählt.

4/5 Sternen

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