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Sonntag, 11. Juni 2017

Rezension: »Die Schule der Nacht«


Titel: Die Schule der Nacht
Autor: Ann A. McDonald
Verlag: penhaligon
Seiten: 448
Erscheinungstermin: 22.Mai 2017
Einband: Gebunden
Preis: 19.99€
(Quelle: amazon.com)

»Du kannst dich nicht für immer vor der Wahrheit verstecken. Bitte komm zurück, und bring alles zu einem guten Ende.« Diese Nachricht erhält die Amerikanerin Cassandra Blackwell in einem mysteriösen
Päckchen, zusammen mit einem alten Foto ihrer verstorbenen Mutter, gekleidet in die schwarze Robe der Oxford Universität. Kurzerhand beschließt sie, nach England zu reisen, um mehr über die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Mutter zu erfahren. Dort entdeckt Cassie eine Welt voller Traditionen und Privilegien und merkt schnell, dass hier eine dunkle Macht am Werk ist – verbunden mit einer geheimen Gesellschaft, die sich Die Schule der Nacht nennt …
(Quelle: randomhouse.de)

 Das Buch beginnt damit, dass die aus Amerika stammende Protagonistin Cassandra Blackwell nach Oxford gereist ist. Dort wurde sie durch ein Stipendium am Raleigh College zum Studieren angenommen. Schnell wird jedoch klar, dass Cassies Priorität nicht beim Lernen und Büffeln liegt. Sie hat nämlich einen Brief erhalten, der an ihre verstorbene Mutter gerichtet war. Dieser sagt aus, dass sie doch bitte schnell nach Oxford zurückkommen soll. Eine merkwürdige Aussage, denn Cassie weiß von einer Zeit ihrer Mutter in Oxford gar nicht. Doch sie will unbedingt herausfinden, was dort vorgefallen ist, denn der Suizid ihrer Mutter ist bis heute ungeklärt geblieben. Cassie findet schnell heraus, dass an diesem College etwas faul ist. Was hat es mit der »Schule Der Nacht« auf sich, eine Geheimgesellschaft, über die Jahrhunderte schon hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird? Und sind ihre gefundenen Freunde wirklich Ihre Freunde oder doch Anhänger des Nacht-Kults? Wo endet die Macht der anderen?
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, immerhin geht es um eine Geheimgesellschaft in einem englischen College, was gibt es besserer? 
Der Geschichtsverlauf war, meiner Meinung nach, jedoch anfangs viel zu lang gezogen und am Ende ging alles viel zu schnell. Ich meine, wenn man 300 Seiten für die Suche opfert und dann nur um die 100 für die Lösung und die daraus resultierenden Konsequenzen, da kann man doch nicht richtig zum Schluss kommen. Die paranormalen Nuancen kamen für mich auch zu kurz.
Die Charaktere haben mir sehr sehr gut Gefallen. Ich habe von Anfang an mitgefiebert, wer letztendlich Cassies Herz erobert, die Autorin lässt das sehr offen, theoretisch könnte jeder der Kandidaten für sie in Frage kommen. Mit der Entscheidung am Schluss war ich dann auch sehr zufrieden!
Der hauptsächliche Teil der Geschichte spielt innerhalb des Raleigh College, welches eine natürlich düstere und mysteriöse Ausstrahlung umgibt. Falls Cassandra dann mal weg geht, sieht man schon den Gegenteil der Beschreibungen der schlechten und guten Orte sehr deutlich.

Insgesamt habe ich das Buch sehr genossen. Ich empfehle das Buch jedem, der »Smoke« von Dan Vyleta oder die »Lux«-Reihe von Jeniffer L. Armentrout gemocht hat.

4/5 Sternen

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