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Samstag, 1. Juli 2017

Reihenvorstellung: »Tagebuch der Apokalypse« + Rezension: »Tagrbuch der Apokalypse 4« von J.L. Bourne


Reihentitel: Tagebuch Der Apokalypse
Autor: J.L. Bourne
Verlag: Heyne
Einband: Taschenbuch
Bände: 4

In der Buchreihe »Tagebuch der Apokalypse geht es um Kil, ein Soldat, der die absolute Katastrophe mit- und überlebt. Am Anfang des neuen Jahres, als Kil sich dazu entschied Tagebuch zu führen, ist in China ein Virus ausgebrochen. Dieses Virus verwandelt normale Menschen durch einen Biss von Infizierten in fleischfressende, zerfallende Monster, die nur ein einziges Ziel haben: Menschen beißen und diese auch infizieren. Die totale Zombie-Apokalypse bricht aus!
Man folgt dem Ex-Soldaten durch halb Amerika, das von den Milliarden wandelnden Zombies über kommen wurde. Keine leichte Reise und so muss Kil immer wieder Gefahren ausweichen und die Untoten bekämpfen. Auf dieser schweren Reise trifft er natürlich Überlebende, die er versucht zu retten, nicht immer erfolgreich. Schließlich ist die Regierung zusammengebrochen. Der letzte Befehl der Regierung war, Atomraketen auf die großen Städte abzufeuern. Kil muss fliehen. Aber wohin? 

Mir hat die Buchreihe insgesamt sehr gut gefallen, aber auch wen ich mit einigen Sachen sehr unzufrieden war. Im ersten Buch folgt man noch Kil, der mit seinem Nachbarn Jon eine schwere Reise betritt und versucht, die apokalyptische Welt zu verstehen. Es bilden sich Bündnisse und alles in allem war es ein großes Abenteuer. 
Im zweiten Band geht es weiter mit dem Abenteuer um Kil und seiner Bande Überlebender. Man versucht einen sicheren Stützpunkt zu verteidigen und trotzdem wird noch genug Action geboten. Das Ende war der Hammer!
Der dritte Teil war ein absoluter Reinfall. Man hatte keine Tagebucheinträge von Kil mehr, sondern ist verschiedenen Einsatzkommandos gefolgt. Die Geschichte war durch die vielen Perspektiven schwer zu verstehen und nicht leicht zu lesen. Außerdem ist das ganze Gefühl des Überlebens dadurch verloren gegangen, dass durchweg ein fast militärischer Ton herrschte. Man sah nicht mehr die harte Welt, sondern nur die Probleme, wie Das Militär sie sah. Ein schlechter dritter Band.
Der vierte Band war wieder rum großartig, weswegen ich jedem rate, den dritten Band, auch wenn er so schlecht von mir dargestellt wird, zu lesen, da es im vierten umso besser wird. Mehr dazu in der folgenden Rezension.

Tagebuch der Apokalypse 1: 5/5 Sternen
Tagebuch der Apokalypse 2: 4/5 Sternen
Tagebuch der Apokalypse 3: 2.5/5 Sternen
Tagebuch der Apokalypse 4: 5/5 Sterne



Titel: Tagebuch der Apokalypse 4
Autor: J.L. Bourne
Verlag: Heyne
Seiten: 416
Erscheinungstermin: 10.April 2017
Eiband: Taschenbuch
Preis: 9.99€
(Quelle: amazon.com)

Willkommen in der Welt nach der Apokalypse! Eine weltumspannende Epidemie hat den Großteil der Erdbevölkerung in blutrünstige Zombies verwandelt. Die letzten Überlebenden sind auf sich allein gestellt – wären da nicht ein einsamer Navy-Offizier und die furchtlosen Männer der Task Force Phoenix. Doch die Untoten rücken unaufhaltsam näher …
(Quelle: randomhouse.de)


Wir folgen nun wieder Kil. Er ist weit weg von Tara und Bug, seinem Baby. Er ist auf dem Weg zurück, als er einen Notspruch Vom Einsatzteam Phoenix bekommt. Diese sitzen auf einem Hochhaus fest und haben ein Heilmittel gefunden, werden aber von abertausenden Zombies umzingelt. Kil schöpft Hoffnung und macht sich auf dem Weg in die Stadt. Es ist aber ein weiter Weg und eine Herausforderung jagt die nächste...

Ich fand den vierten Teil, wie ich schon sagte, nach der Enttäuschung des dritten Bands einfach nur großartig. Man folgt nur Kil und nicht zehn anderen Perspektiven, auch wenn es keine Tagebucheinträge sind, kommt es dem Feeling der ersten beiden Bänden ziemlich nah. Dadurch, dass Kil kaum Kontakt zu Menschen hat, werden seine Gedanken super herausgearbeitet. Man merkt, wie er immer monotoner und abgestumpfter gegenüber der dystopischen Welt wird, was ja auch normal bei solch Umständen ist. 
Die Handlung war durchweg spannend. Wir folgen ihm (und seinem mechanischen Begleiterhund Laska, die super süß ist) durch eine verlasse Villa, bekommen Verfolgungen von Menschen mit und vieles mehr.
Die Stimmung ist wie in den Bänden zuvor düster und elektrisierend. Kil als Hauptcharakter gefiel mir, wie in den vorherigen Bänden, sehr gut. Der Handlungsstrang war, wie gesagt, gut durchdacht und spannend.

Alles in allem ein guter letzter Band der Reihe, der die Geschichte zu einem von mir erwünschten Ende bringt.


5/5 Sternen

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