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Montag, 30. Oktober 2017

Reihenvostellung: »Die Diamantkrieger-Saga« + Rezension: »Tashiras Bestimmung« von Bettina Belitz

Reihentitel: Die Diamantkrieger-Saga
Autor: Bettina Belitz
Verlag: cbt
Einband: Hardcover
Bände: 3

Sara hatte es schwer im Leben: eine von Hass erfüllte Mutter, eine schwere Schulzeit und eine kriminelle Vergangenheit, die bis immer noch anhält. Da kommt Damir, der mysteriöse Helfer gerade richtig. Zusammen mit ihm beginnt sie ihre inneren Dämonen zu bekämpfen und merkt gleichzeitig, dass sie und Damir mehr als nur das jetzige Leben verbindet. Sara findet heraus, dass sie eine besondere Bestimmung hat, doch wie weit traut sie sich zu gehen?

Um das mal klar zu stellen: Diese Reihe gibt sich zwar als Teil des Fantasy-Genres aus, was man auch durchaus nachvollziehen kann, doch letzten Endes ist es nur eine Liebesgeschichte mit leichten Fantasy-Elementen. Und eine schlechte Liebesgeschichte noch dazu.
Die Protagonistin hat mich so aufgeregt, ich habe bei ihren Gedanken und Entschridungen nur noch die Augen verdreht. 
Die Konversationen waren einfach an den Haaren herbei gezogen. Vieles davon machte einfach gar keinen Sinn und die Charaktere haben auch kein bisschen miteinander harmoniert.
Die als Fantasy angepriesenen Geschichte war nur ein Hin und Her einer unreifen18-Jährigen, die sich nach einem Jungen verzehrt, den sie nicht bekommen kann. Und so geht das das ganze erste Buch und auch große Teile der zwei Folgebände.
Ich bin einfach froh, dass ich mit der Reihe fertig bin. Bereuen tue ich es zwar nicht, da ich an einigen Stellen sehr unterhalten wurde (wenn auch durch die Dummheit der Charaktere), doch weiterempfehlen würde ich andere Bücher...

Damirs Schwur: 3/5 Sterne
La Lobas Versprechen: 2.5/5 Sterne
Tashiras Bestimmung: 2.5/5 Sterne
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Titel: Die Diamantkrieger-Saga: Tashiras Bestimmung
Autor: Bettina Belitz
Verlag: cbt
Genre: Fantasy (eher Romantasy)
Seiten: 480
Einband: Gebunden
Erscheinungstermin: 24.Juli 2017
Preis: 17.99€
(Quelle: amazon.com)

Endlich ist es so weit – die Diamantkrieger nehmen den Kampf gegen die Hydra auf. In einem abgelegenen Wüstentempel bereiten Tashira (wie Sara seit ihrer Einweihung genannt wird) und ihre Gefährten sich auf die Konfrontation mit den Mächten der Unterwelt vor. Doch die anhaltenden Spannungen zwischen Tashira und Damir drohen alles zu gefährden. Der Kampf in der Unterwelt wird zum entscheidenden Wendepunkt: Können die Diamantkrieger dem Bösen in der Welt etwas entgegensetzen und wird Tashira ihre Bestimmung annehmen?
(Quelle: randomhouse.de)

Bettina Belitz wurde 1973 an einem sonnigen Spätsommertag in Heidelberg geboren. Schon als Kind fing sie damit an, eigene Geschichten zu schreiben. Nach ihrem Studium arbeitete Bettina Belitz zunächst als freie Journalistin und Texterin. Heute lebt sie umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern als freie Autorin in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald.
(Quelle: randomhouse.de)

Der Kampf gegen die Hydra spitzt sich zu. Tashira muss nicht nur verschiedene Aufgaben bewältigen, sondern auch an einen mysteriösen Ort zu Kailash reisen. Und das Problem: Damir ist ihr Reisepartner. Sie steht kurz davor das ganze ab zu blasen, doch die lebensverändernden Enthüllungen bestärken Tashira nur noch: Sie muss sich der Unterwelt stellen!

Der letzte Band der Trilogie weist leider weiterhin die oben genannten Mängel auf: dumme Gespräche, schwächelnde Charaktere, und eine nervige Protagonistin.
Ich fand es zwar sehr interessant, dass wir nun auch Sara außerhalb der uns bekannten Stadt handeln sehen, nämlich in der Wüste, doch das Element wurde zu wenig ausgenutzt. Man hätte einfach so viel daraus machen können (Flashbacks, etc.) doch mir kommt es weiterhin so vor, als ob Bettina Belitz uns einen Prototypen dessen präsentiert, was es später mit Verbesserungen einmal werden sollte. Die Bücher fühlen sich einfach nicht vollständig abgeschlossen an.
Mehr kann ich und will ich dazu leider auch nicht. Ich bin froh mit dem Buch fertig zu sein und freue mich schon auf andere Bücher.

Ich gebe dem Buch insgesamt leider nur 2.5 von 5 Sternen. Sehr schade...


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