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Samstag, 14. Oktober 2017

Rezension: »Die Gabe der Könige« von Robin Hobb


Titel: Die Gabe der Könige
Autor: Robin Hob
Verlag: penhaligon
Genre: Fantasy/Mittelalter
Seiten: 606
Einband: Paperback/Broschur
Erscheinungstermin: 28.August 2017
Preis: 15.00€
(Quelle: amazon.com)

Fitz ist ein Bastard, der Sohn eines Prinzen und eines Bauernmädchens. Doch schon in jungen Jahren nimmt ihn der König in seine Dienste. Noch ahnt Fitz nicht, was er für seine Treue aufgeben muss – seine Ehre, seine Liebe, sogar sein Leben! Denn die Intrigen bei Hofe sind
mannigfaltig, und Fitz kann seine Augen nicht vor dem drohenden Unheil verschließen, das dem Reich droht. Doch da befiehlt ihm der König, genau das zu tun. Fitz muss sich entscheiden: Wird er gehorchen oder seinem eigenen Gewissen folgen?
(Quelle: randomhouse.de)

Robin Hobb wurde in Kalifornien geboren, zog jedoch mit neun Jahren nach Alaska. Nach ihrer Hochzeit zog sie mit ihrem Mann nach Kodiak, einer kleinen Insel an der Küste Alaskas. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihre erste Kurzgeschichte. Seither war sie mit ihren Storys an zahlreichen preisgekrönten Anthologien beteiligt. Mit Die Gabe der Könige, dem Auftakt ihrer Serie um Fitz Chivalric Weitseher, gelang ihr der Durchbruch auf dem internationalen Fantasy-Markt. Ihre Bücher wurden seither millionenfach verkauft. Robin Hobb hat vier Kinder und lebt heute in Tacoma, Washington.
(Quelle: randomhouse.de)

Fitz ist ein Bastard. Ein königlicher Bastard. Und als solcher eigentlich schnellstmöglich aus dem Weg zu räumen.
Doch er wächst normal bei seiner Mutter auf, doch als diese ihn nicht mehr versorgen kann, wird er zum Diener des Prinzen Chivalrics gebracht. Dieser ist sein Vater, will jedoch von seinem unehelichen Sohn nichts wissen. Und so wächst Fitz als Stalljunge in Bocksburg, der königlichen Residenz, auf. Doch schnell merkt der Königin, dass in Fitz noch viel mehr steckt. Wird er die Gabe erlernen können. Und was hat es mit dem Unterricht bei Schade auf sich, des Königs persönlicher Meuchelmörder?

Ein mega gutes Buch, dass sich lange an gefühlt hat, aber trotzdem durchgehend spannend und interessant war. So würde ich dieses Buch in einem Satz beschreiben. Ich habe es geliebt, Fitz beim Aufwachsen zuzusehen. Wenn man das Buch in die Hand nahm, hatte man wirklich das Gefühl, im Mittelalter mit Fitz zu leben. Eine wirklich klasse Stimmung, die sich durch das Buch zog. 
Die Charaktere waren wirklich einzigartig. Man hatte zwar die von Anfang an die klassische Rollenverteilung von Gut und Böse, doch das hat durch das Buch und besonders am Ende durch verschiedene vollkommen unerwartete Plottwists um 180° gewendet. Die Beziehungen zwischen den Charakteren wurden wirklich gut herausgearbeitet und die Charakterentwicklung hat mich besonders überrascht: so extrem und gut durchdacht!
Der Geschichtsverlauf war ebenfalls sehr gut durchdacht. Szenen hingen zusammen und man konnte sich manchmal erst am Ende ein wirkliches Bild von dem Ganzen machen. Und so hat mich das Buch auch zurückgelassen: Stille zum Überdenken alles Geschehenen. Ich saß da und tat erst mal nichts. Und solche Bücher verdienen nur eins:

 Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen!



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